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17.12.2012

Sternsensor – Das Auge des Satelliten

Jena-Optronik Sternensensor

Dass das Weltall romantischerweise auch Sternenozean genannt wird, kommt nicht von ungefähr. Seefahrer und Entdecker des 16. Jahrhunderts nutzten den Fixsternhimmel zur Navigation und Orientierung. Auch die heutige Satellitentechnik nutzt den Sternenhimmel, um die eigene Position in Erfahrung zu bringen. Doch wer fabriziert die Technik dazu? Ein Marktführer in dieser Disziplin ist die Thüringer Firma Jena-Optronik GmbH. Deren Sternsensoren fungieren als Augen der Satelliten. Design & Data produzierte einen Film, der durch die spannende Welt des Sternsensors begleitet und das Konzept veranschaulicht.

Sternsensoren sind ein wichtiger Bestandteil von Satelliten. Sie sind optische Messinstrumente, die sich an den Sternen orientieren. Das funktioniert so: Die Kamera nimmt die Umgebung des Satelliten auf. Das entstandene Bild wird mit einem integrierten Sternkatalog verglichen und daraus kann der genaue Standort des Satelliten berechnet werden. Die angewandte Präzision ist enorm: Der Sternsensor kann den Standort des Satelliten mit der Genauigkeit einer Euromünze auf vier Kilometern Entfernung erkennen.

Um die verschiedenen Entwicklungs- und Produktionsstationen eines Sternsensors kennenzulernen, führt der von Design & Data produzierte Film durch die beteiligten Abteilungen der Jena-Optronik. Von der Montage über die Mechanik, bis hin zum Qualitätsmanagement – die Thüringer Experten berichten detailreich über das Können und das Entstehen eines Sternsensors. Das Satellitenauge wird hausintern entwickelt, hergestellt und geprüft.

Design & Data hat bei Jena-Optronik vor Ort gefilmt, eigens für den Film 3D-Animationen erstellt und die Postproduktion übernommen. Das Ergebnis berichtet informativ und unterhaltsam über einen der wesentlichen Elemente eines Satelliten, dem Sternsensor – dem Auge des Satelliten.